Gefängnisausbrüche sind immer spannend. Die Serie Prison Break fesselte Millionen Zuschauer vor den Bildschirm und Filme wie Die Verurteilten oder Flucht von Alcatraz zeigen, dass der Stoff zu begeistern weiß. Die Schicksale der Menschen gehen uns ans Herz und wir fiebern mit ihnen mit. Aber was ist, wenn der Protagonist ein Tier ist? Genauer gesagt ein Ziegenbock? Der Entwickler MagicalTimeBean, der Indie-Spieler schon mit Soulcaster I & II begeisterte, schickt eben jenen in fiese Kerker mit noch fieseren Fallen und Kopfnüssen.
Das Team von Ankama traut sich in neue Gefilde. Nach den erfolgreichen MMORPGs Dofus und Wakfu, begibt man sich ins Genre der Action-Adventures. Obwohl sich Wakfu noch in der offenen Beta-Phase befindet, gibt es bereits eine Zeichentrickserie, einen Comic und nun die Vorgeschichte für XBLA. Im Islands of Wakfu getauften Spiel wird dabei auf die Mythologie, Orte und Charakter der Online-Vorlage zurückgegriffen und eine zuckersüße Welt erschaffen.
Machiavellis Aufstieg. Bei dem Titel dachte ich zuerst an eine Politiksimulation. Ich würde wohl in die Rolle von Niccoló Machiavelli schlüpfen und versuchen in der politischen Szene von Florenz im 16. Jahrhundert aufzusteigen. Doch es kam alles ganz anders. Ich wurde zur Qualle.
Würdet ihr Battlefield nur mit der Sniper-Klasse spielen, um Geld zu sparen? Oder euch in TES: Skyrim nur die Dunkelelfen freischalten lassen um 5€ weniger für das Spiel zu bezahlen? Auch wenn es im ersten Moment absurd klingt, stellt euch Crimson Alliance vor eine ähnliche Frage. Entweder ihr legt euch für 1200 Microsoft Points alle drei spielbaren Klassen zu – Zauberer, Söldner und die Assassine – oder kauft euch für 800 nur eine davon. Ich finde dieses System nicht wirklich attraktiv, es wäre interessanter, wenn man für eine Klasse 400 Points verlangt hätte. Aber müsst ihr euch die Frage, ob ihr eine oder alle drei Klassen kauft, überhaupt stellen? Kommt mit mir in den Abgrund von Byzan und findet es heraus.
Gute Adventurespiele sind heutzutage rar gesät. Der PC wird zwar ab und zu mit einigen Perlen versorgt aber die großen Zeiten des Genres sind vorbei. Auf den Konsolen sieht die Situation noch schlimmer aus. Deshalb ist es erfreulich, dass sich die Schweden von Shining Gate Software daran gemacht haben, die Xbox360 mit einem solchen Titel zu versorgen. Mit Decay servieren sie uns ein Horror/Thriller-Adventure in vier Teilen.
So ein Orkleben ist eher unkompliziert. Er rennt völlig sorgenfrei aus einer Tür heraus und wird im ungünstigsten Fall schon nach ein paar Sekunden zu Hackfleisch verarbeitet. Wer oder was ihn genau zu diesem Zeitpunkt an diese Stelle verfrachtet hat, können wir nur vermuten. Ist er ein Sträfling, ein Waise oder gar Familienvater? Oder wurde er nur gezüchtet für diesen einen, fatalen Moment? Wir erfahren es nicht, bekommen nur die Order “Orcs Must Die!” und befolgen sie blindlings. Denn wenn wir sie nicht um die Ecke bringen, töten sie uns. Gnadenlos. Und so verschwenden wir keinen weiteren Gedanken an ethische Bedenken, sondern schlachten Orks und anderes Ungeziefer im Sekundentakt – brutal und unbarmherzig – bevor sie dem zu beschützenden SPALT zu nahe kommen.



























Stalke uns!