Mrz 272009
 

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Dieses innovative kleine Puzzlespiel macht auf den Screenshots nicht viel her, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Das Ziel lautet einfach, alle auf dem Bildschirm befindlichen Atome durch Kettenreaktionen mit der vorgegeben Anzahl Elektronen restlos zu beseitigen. Die Farbe der Atome (fünf an der Zahle) zeigt den Zustand an, rote stehen direkt vor der Explosion und brauchen nur noch einen Treffer. Wenn ein Atom explodiert, sendet es Elektronen in alle sechs Richtungen. Hört sich etwas kompliziert an, geht aber locker von der Hand und ist im tatsächlichen Speilfluß innerhalb weniger Sekunden verinnerlicht. Die XNA-Infoseite hat ein Video des Ganzen in Aktion.

Das Konzept hat eine vergleichbare Magie wie Peggle. Die Interaktion ist minimal, im Idealfall stoßen wir nur ein Atom an und das gesamte Spielfeld wird in einem Rutsch geleert (was nicht immer möglich ist). Wenn dies geschieht, stellt sich ein ungeheuer befriedigendes Gefühl ein. Und das ist auch das stärkste Argument von Hexothermic: Es stimuliert sowohl angenehm die Seh- als auch Hörnerven, beruhigt gleichzeitig die Nerven und macht eine Menge Spaß. Die Kettenreaktionen lassen sich natürlich schwerlich vorrausberechnen, aber mit ein bisschen Übung bekommt man ein gutes Auge dafür, wo sich der beste Startpunkt befindet.

Für die 200 Microsoft Points bekommt man ein ziemlich komplettes Paket. Die vier Spielmodi Marathon, Timed, Survival und Puzzle bieten in Kombination mit der Highscoreliste genügend Abwechslung, um auch längerfristig ans Joypad zu fesseln. Der Mangel an Achievements wird gut durch ein eigenes Trophäen-System kaschiert, wer diese alle sammeln möchte, hat viel zu tun. Der einzige kleinere negative Aspekt ist die Wartezeit, wenn man einige schwer erreichbare Atome in den Ecken übrig hat.

Rating: ★★★★☆

Preis: 240 Microsoft Points (Zum Marktplatz)

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