Jun 042011
 

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Die Idee zum neuen Spiel von Craig Forrester (aka Ishisoft), einem meiner Lieblings Indie-Entwickler, entstand auf einem GameJam. Die Produktionsqualität des fertigen Spiels ist, wie ich es von dem Herrn gewohnt bin, sehr hoch. Unter dem Strich lässt mich dieses einfallsreiche Neuinterpretation des Sokoban-Konzepts aber kälter als seine anderen Werke. Wenn ihr aber gerne clevere Schiebepuzzle löst, die langsam im Schwierigkeitsgrad steigen und euch gegen Ende um den Verstand bringen, dann solltet ihr auf alle Fälle einen Blick riskieren.

Wer Blöcke liebt, der schiebt (und schiebt)

Statt wie bei anderen Vertretern die Kisten mit einer Spielfigur zu verschieben, steuert ihr hier die bunten Blöcke – die eigentlich Roboter sind – direkt. Allerdings hat jede der vier Farben eine festgelegte Richtung in die sie sich bewegt und alle Blöcke der gleichen Couleur werden gleichzeitig geschoben. Aus diesen einfachen Grundregeln warten im Verlauf der sechzig Level einige wahnwitzige Konstruktionen. Als einzige Hilfe steht die unbegrenzte Undo-Funktion zur Verfügung, ansonsten gibt es keinerlei Hinweise auf die Lösungen.

Als weiteres wichtiges Element sind die Teleporter, mit jeweils einem festen Ein- und Ausgang, zu erwähnen, welche die Ausrichtung der Bots auf der Spielfläche verändern. Und zu guter Letzt spielt es keine Rolle, wie viele Steine sich in einer Reihe befinden, sie lassen sich immer zusammen ohne Probleme verschieben.

Alles in allem ist UpBot Goes Up eins der ausgereifteren Konzepte bei den Xbox Live Indie Games und ein wirklich nettes Spielchen, welches sich vor allem für Fans des Genres lohnt. Anhand der achtminütigen Demo könnt ihr euch die Frage, ob ein Kauf lohnt, ohne Weiteres selbst beantworten.

Rating: ★★★½☆

Preis: 240 Microsoft Points (zum Marktplatz)

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