Nov 032011
 

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Wenn du dieses Review sehen möchtest, dann musst du zuerst das kostenpflichtige Pack »Beitrag lesen« herunterladen.“ Ganz so schlimm wird es wohl nie kommen, aber sicher sind euch die Machenschaften der großen Firmen rund um DLC oder Downloadable Content (herunterladbare Inhalte) nicht verborgen geblieben. Da werden läppische Kostüme für die Spielfigur gegen Bezahlung angeboten oder – was damals als Cheat eingebaut war – gegen eine kleine Gebühr kann all das freigeschaltet werden, wofür man normalerweise viele Stunden benötigen würde. Der Kreativität, dem Spieler das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind anscheinend keine Grenzen gesetzt. Natürlich gibt es auch positive Beispiele, doch diese sind leider in der Minderheit. Aber egal wie ihr zu DLC steht, das satirische DLC Quest wird euch in jedem Fall zum Lachen bringen.

Die Spieldauer ist recht kurz, etwa eine Stunde wenn ihr alle „Awardments“ abräumen wollt. Der Schwierigkeitsgrad ist auch kaum der Rede wert, mir war das aber den einen Euro alle mal wert. DLC Quest macht sich nicht nur lustig über diese teils unverschämte Form des Micropayments, sondern auch über Rollenspiele im Allgemeinen. Dargestellt als 2D-Platformer, sammelt ihr Münzen und kauft euch davon neue Fähigkeiten. Denn wirklich jeder Scheiss muss erst mit der Ingame-Währung freigeschaltet werden.

Auf mehr Details einzugehen, würde nur den ohnehin schon kurzen Spielspaß mindern. Macht es wie ich: probiert die Demo aus und wenn ihr gefragt werdet, ob ihr das Spiel kaufen möchtet, entscheidet aus dem Bauch heraus.

Rating: ★★★½☆

Preis: 1,49€ (Desura)

Betriebssystem: Windows, Mac OS X

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Preis: 80 Microsoft Points (zum Marktplatz)

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