Mai 222013
 

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Du liebst Egoshooter, doch mit der neuen Generation kannst du nichts anfangen, denn du bist zum Strafen geboren. Die blockige Ästhetik der frühen Neunziger ist in deine Netzhaut gebrannt und bietet keinen Platz für „realistische“ Grafik. Jeder Schwierigkeitsgrad unter „Albtraum“ ringt dir nur eine müdes Lächeln ab. Du willst es hart. Du bist hart. Du brauchst Paranautical Activity.

Chew Bubblegum

Beim Spielstart werden dir wahllos eine Waffe und sechs Lebenspunkt zugewiesen. Das muss reichen. Was dann kommt, ist von The Binding of Isaac abgekupfert: per Zufall angeordnete Räume müssen nach und nach von Gegnerhorden befreit werden. Pro Stockwerk wartet ein Zwischen- und ein Endgegner. Story? Fehlanzeige. Kein Nachladen, keine sich selbst auffüllende Lebensenergie, kein Speichern. Nichts außer dir, deiner Waffe und dem Ungeziefer. Und achja, manches Monster lässt Münzen fallen, mit denen sich im Shop diverse Upgrades erstehen lassen. Schnellerer Schuß, eine andere Waffe usw.

Paranautical Activity ist grell, laut und schnell. Verflucht schnell. Treibende Beats pumpen das Adrenalin zusätzlich in die Blutbahn. Noch steckt es in der Beta und bietet unfassbar hässliche Menüs. Nichts lenkt also vom eigentlichen Spiel ab. Mir ist das aber alles zu viel, ich bin zu weich. Ich spiele lieber wieder Doom auf „Hurt Me Plenty“. Schon da stoße ich an meine Grenzen.

Rating: ★★★★☆

Preis: 8,99€ (Steam)

Betriebssystem: Windows, Mac OS X, Linux

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