Jun 112014
 

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Gestatten: Hawkins, Aban Hawkins. So ungewöhnlich wie mein Vorname gestaltet sich auch mein Alltag. Ich riskiere Kopf und Kragen, um in lebensgefährlichen Gruften nach verlorenen Schätzen zu jagen. Hin und wieder treffe ich mich mit meinem alten Kumpel Rick Dangerous auf ein Bier. Wir unterhalten uns dann über unsere neuerlichen Abenteuer, wobei ich über seine Geschichten nur müde lächeln kann. Auch wenn wir aus völlig unterschiedlichen Generationen stammen, so haben wir doch einige Gemeinsamkeiten.

1000 spikes, 1000 lives

Rick: Ja, dem kann ich nur zustimmen. Aban’s Grafik ist wesentlich pixeliger als meine ist, aber viele Stellen müssen wir durch Versuch und Irrtum bewältigen. Nach einer Weile lassen sich Gefahrenstellen durch gute Beobachtungsgabe und ein wenig Grips aber ganz gut ausmachen. Es stimmt auch, dass es auf seinen Expeditionen wesentlich ruppiger zugeht. Er startet nicht umsonst mit eintausend Leben. Seltsam fand ich schon immer die Tatsache, dass er durch seine geborgenen Artefakte lediglich Extraleben erhält. Wovon bestreitet er denn seinen Lebensunterhalt?

Aban: Ich bin prozentual am Umsatz des Kaufpreises beteiligt. Vor kurzem ist dieser gestiegen, dadurch auch meine Einnahmen. Ich kann mich also nicht beklagen. Über ein paar Extra-Einnahmen würde ich mich aber dennoch nicht beschweren, das wäre also der perfekte Moment für ein bisschen Eigenwerbung.

Ask Me About Loom

Ich lasse mich perfekt steuern, mit zwei Sprungknöpfen für unterschiedliche Höhen und zwei weiteren zum Feuern. Die Kollisionsabfrage ist sehr fair ausgefallen, dennoch kommt es hin und wieder zu ein paar kleineren Bugs. Wenn ihr ein Faible für schwierige Platformer habt, die zu jeder Sekunde eure volle Aufmerksamkeit erfodern, dann seid ihr bei mir genau an der richtigen Adresse. Ich kann euch versprechen, dass ihr an euren Aufgaben wachsen werdet. Wie beim Kollegen Super Meat Boy steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich, so aber auch eure Fähigkeiten. Damit der Frust aber nicht überhand nimmt, dürft ihr einzelne Stufen auch überspringen.

Apropos Stufen: mein Schöpfer wosa hat das Spiel im Alleingang entwickelt. Beim Design der Level ist er wirklich sehr kreativ gewesen. Immer wieder neue (Überraschungs-)Elemente sorgen für ordentlich Schweiß auf der Stirn und an den Händen. Am besten übt ihr zuerst ein paar Stunden mit Rick Dangerous 1 oder 2, bevor ihr euch in mein Abenteuer stürzt. Eine Warnung noch zum Schluß: ab der Hälfte zieht der Schwierigkeitsgrad derart an, dass nur noch echte Freaks und Joypad-Künstler eine Chance haben.

Rating: ★★★½☆

Preis: 4,79€ (zum Marktplatz)

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