Okt 112011
 

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Spielen wir Videospiele nicht um Spaß zu haben? Um uns in neue Welten entführen zu lassen? Spielen wir nicht um uns von atemberaubenden Kulissen faszinieren zu lassen? Wollen wir nicht Teil von etwas Großem oder gar der Held sein? Wenn ja, warum sitze ich dann hier und spiele ein Spiel, welches mir neben schwarzen Dreiecken als einzige Abwechslung schwarze Quadrate bietet, mich dieselbe Stelle zum 167-mal wiederholen lässt, um mich nach dem Triumph dann gleich wieder verlieren zu lassen? Woher nehme ich überhaupt die Motivation ein Spiel zu spielen, welches von sich selbst behauptet, unmöglich zu sein?

Hier sind meine Aufzeichnungen von einer Sitzung mit The Impossible Game:

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Sep 062011
 

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Ein Regenbogen, ein fliegendes Einhorn! Techno-Beats aus einer längst vergessenen Zeit hämmern sich in meine Gehörgänge. Grelle, bunte Lichter ändern ihre Farbe im Sekundentakt und brennen sich in meine Netzhaut. Mittendrin: eine fliegende Katze mit Elfenflügeln. Wo bin ich? Ist das einer dieser neuen Animes im Nachmittagsprogramm von RTL 2? Habe ich zu viel getrunken oder LSD genommen?!

Nein. Ich halte einen Controller in der Hand! Es handelt sich um ein Spiel für die XBox 360! Aber warum tue ich mir so etwas an und sitze immer noch gefesselt vor dem Bildschirm? Warum solltet ihr das Gleiche tun?

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Jun 072011
 

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Aufmerksam auf Inertia! wurde ich eigentlich erst, als es bei der diesjährigen Indie Game Challenge so richtig absahnte: Gewinner in vier Kategorien und Preisgelder im Gesamtwert von 130.000 Dollar. Wow! Davor ist es mir absolut nicht aufgefallen, denn weder die Screenshots, noch die Beschreibung versprechen besonders viel. Inertia! ist auch recht schnell „durchgespielt“, bietet sehr wenig Content, sieht wirklich nicht besonders gut aus und hat auch sonst die eine oder andere Macke. Wie kann SO ein also Spiel derart abräumen? Könnte es vielleicht sein, dass Inertia! die eine Sache, auf die es wirklich ankommt (das Gameplay), richtig macht? Um das zu erfahren, müsst ihr schon weiter lesen.

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Sep 292010
 

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Wer kennt es nicht? Space Invaders. Quasi einer der Urgroßväter der Videospielegeschichte. Es war quasi der erste große Megastar, den die Branche hervorgebracht hat und stellte alles zuvor dagewesene in den Schatten. 1978 war die Videospielwelt im Weltraum- bzw. Alien-Fieber. Man steuerte ein kleines Raumschiff am unteren Bildschirmrand und schoss auf zahlreiche Gegnerwellen, die sich von oben näherten. Noch dazu in Farbe und mit einem Soundtrack, der sich im Laufe der Spielzeit veränderte!

Kein Wunder also, dass in Japan damals die 100-Yen-Münzen knapp wurden. Sie steckten fast alle in Space Invaders-Automaten! Da konnte ein schwarz/weiß-Pong einfach nicht mehr mithalten. Erst zwei Jahre später schaffte es Pac-Man, einen ähnlichen Hype auszulösen. Doch zurück zum Spiel: Was hat sich denn nun in den letzten 32 Jahren getan? Stellt Space Invaders Infinity Gene die erhoffte Revolution oder eher eine Evolution der Serie dar? Ich sage: beides!

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Sep 262010
 

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Die Macher der überaus bunten Titel Bejeweled, Peggle und Bookworm Adventures sind gleichzeitig auch die Könige der zugänglichen Unterhaltung. Alle ihre Spiele lassen sich jeden Tag für ein paar Minuten zum Spaß genießen oder man verschwendet einen Großteil der Freizit damit, sie zu meistern. Es werden also tiefergehende Spielkonzepte massentauglich und einsteigerfreundlich präsentiert. Die Firma PopCap hat sich bei einem ihrer aktuellste Projekte von dem Tower Defens-Spielprinzip inspirieren lassen, welches auf den ersten Blick nicht gegenteiliger zum Casual-Ansatz stehen könnte. Während die Aufmachung in puncto Qualität und der Umfang wenig Wünsche offen lassen, ist das zugrundeliegende Konzept nicht ganz so ausgereift wie bei vorherigen Titeln. Doch fangen wir von vorne an.

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Feb 092008
 

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Peggle ist ein Phänomen, denn trotz minimaler Interaktion ist man maximal involviert. Man kann es am besten als eine Mischung aus Breakout und Flipper beschreiben, aber das trifft es auch nicht 100%ig. Das Einzige, was der Spieler macht, ist den Ball von oben ins Spielfeld befördern, alles weitere übernimmt die Physik. Man könnte sich jetzt eigentlich zurücklehnen, nen Kaffee trinken gehn oder andere Klamotten anziehen. Doch es ist viel spannender, mit dem Ball mitzufiebern. Jeder unglückliche Abpraller bereitet körperliche Schmerzen, ein gelungener, wenn auch unglaublich glücklicher Treffer (was meist der Fall ist), wird mit einem Jubelschrei belohnt.

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