Mrz 142011
 

Vielleicht mag sich der eine oder die andere noch an die tolle interaktive Gameshow 1 gegen 100 auf Xbox Live erinnern, bei der jedes Goldmitglied als Kandidat mitspielen und reale Preise gewinnen konnte. Es gab sicher einige Ärgernisse wie sich wiederholende Fragen oder Probleme mit der Verbindung, aber insgesamt hatte das Ganze, vor allem mit ein paar Freunden zusammen, doch wirklich sehr viel Spaß gemacht. Die Nachricht im letzten Jahr, dass es keine neue Staffel mehr geben wird, traf sicher nicht nur mich ziemlich unvorbereitet. Was hat das alles jetzt mit diesem Pokerspiel zu tun?

Ganz einfach: Full House Poker tritt sicher nicht an die Stelle von 1 gegen 100, so wie im Vorfeld gerne propagiert wurde. Es bietet einen speziellen Online-Modus, den man mit der Gameshow vergleichen kann, aber zum einen kostet Full House Poker Geld, zum anderen lassen sich (leider) keine realen Preise gewinnen, sondern lediglich Ingame-Items. Warum das Game aber trotzdem seinen Eintrittspreis von zehn Euro wert ist und eine Menge Spaß macht, lest ihr jetzt.

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Nov 252010
 

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Ich möchte zunächst vorausschicken, dass ich mit dem Yu-Gi-Oh!-Universum bisher wenig anfangen konnte. Der Name war mit zwar ein Begriff, aber was dahinter steckte, hat mich nie wirklich interessiert. Bis jetzt. Denn als Fan von Sammelkartenspielen war ich sehr enttäuscht über einen spezifischen Mangel von Magic the Gathering: Duels of the Planeswalker, nämlich das Fehlen eines Deck-Editors. Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass Yu-Gi-Oh! 5D’s Decade Duels über diesen verfügen würde und es ist ein Sammelkartenspiel. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich kopfüber in unbekanntes Territorium zu stürzen. Und es sollte sich lohnen.

Das Spiel an sich kann man leider nicht als besonders einsteigerfreundlich bezeichnen. Es gibt zwar ein Tutorial, welches alle wichtigen Themen anspricht, aber wer bisher noch keine Erfahrung mit CCGs oder dem Yu-Gi-Oh!-Regelwerk hat, dem bläst zu Beginn ein eisiger Wind ins Gesicht. Das Startdeck hat wenig auf dem Kasten, die KI-Gegner können dagegen auf komplett ausgearbeitet, starke Decks zurückgreifen. So sind viele, viele verlorene Duelle in den ersten Stunden vorprogrammiert. Doch selbst wenn einmal genügend Karte freigeschaltet wurden, sind Anfänger beim bauen des ersten eigenen Decks komplett überfordert. Zumal für dieses Feature absolut keine Hilfestellung geboten wird.

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Jul 112010
 

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Eine Umsetzung des Uralt-Brettspiels Risiko für eine aktuelle Konsole? Wie langweilig…“ mag sich der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Doch weit gefehlt! Die Entwickler Stainless Games (u.a. Magic the Gathering: Duels of the Plainswalkers) aus England haben hier eine überaus durchgestylte Spaßbombe abgeliefert. Es soll ja tatsächlich Leute geben, denen sogar die Regeln von Risiko zu kompliziert sind, doch auch solche Menschen werden nach dem Tutorial von R:F den Durchblick haben.

Was zuerst ins Auge sticht sind natürlich die bunte Comic-Optik und die fünf unterschiedlichen Fraktionen – Menschen, Katzen, Roboter, Zombies und Yetis. Entgegen dem Beschreibungstext weisen diese allerdings keine unterschiedlichen Fähigkeiten auf. Sie dienen lediglich dazu, die Kämpfe optisch und humoristisch aufzupeppen. Die kurze Einzelspieler-Kampagne (fünf Karten) stellt uns diese Fraktionen eine nach der anderen mit einem witzig gemachten Video vor, in den darauf folgenden Mehrspieler-Schlachten muss auf so etwas wie eine Story komplett verzichtet werden. Hier dienen Yetis, Zombies und Co. nur noch zur farblichen Differenzierung. Doch das soll den visuellen Eindruck überhaupt nicht schmälern. In der detaillierten Kampfansicht stehen sich die Fraktionen mit liebevoll gezeichneten Einheiten gegenüber und sogar die Würfel wurden thematisch angepasst (bei den Katzen z.B. mit Fell).

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Aug 282009
 

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Wie alt Tangram nun wirklich ist, darüber scheiden sich die Geister. Die erste gedruckte Referenz stammt aus einem chinesischen Buch, welches sich um 1813 datieren lässt. Falls ihr den Namen noch nie gehört habt, folgt hier eine kleine Regelkunde. Tangram ist ein Legespiel, welches mit sieben Plättchen (zwei große Dreiecke, ein mittelgroßes Dreieck, zwei kleine Dreiecke, ein Quadrat und ein Parallelogramm) gespielt wird. Diese entstehen, wenn man ein Quadrat „zerschneidet“. Die Vielfalt der Figuren, die sich mit diesen Teilen legen lassen, ist schier unerschöpflich. Ziel einer jeden Aufgabe für den Spieler ist es, nur anhand einer Silhouette diese Figur mit den Plättchen ohne Überschneidungen nachzulegen.

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