Jul 062014
 

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Meine Karriere als Geisterjäger begann bereits in den Achtzigern auf dem C-64. Nicht nur die gesampelte Titelmusik ließ mich immer wieder zurückkehren, das Spiel war auch voll OK. Erst viele Jahre später sollte ich mir wieder den Proton Pack überziehen und zum ersten mal das Gefühl haben, ein vollwertiges Mitglied der Ghostbusters zu sein. An die letzte Auskopplung für Konsolen möchte ich dagegen noch nicht einmal mehr denken.

Da GhostControl Inc. natürlich kein offizielles Lizenzprodukt ist, findet ihr lediglich Anspielungen und optische Annäherungen an das große Vorbild. Dem echten Fan reicht das aber schon aus, um sich wieder „wie zu Hause“ zu fühlen. Der Pixel-Charme trägt dazu nicht unwesentlich bei. Versprochen werden taktische Kämpfe im Stil von XCOM und eine Wirtschafts-Simulation. Das hört sich großartig an und ist genau nach meinem Geschmack!

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Sep 112012
 

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Wie gut kann ein Echtzeit-Strategiespiel sein, das komplett auf die Eingabe mit lediglich einem Finger ausgelegt ist? Vor einigen Jahren wäre meine Antwort ziemlich eindeutig ausgefallen. Zu viele Entwickler versuchen krampfhaft, die PC-Steuerung mit Maus und Tastatur zu imitieren, was zwangsläufig im Desaster endet. The Creative Assembly dagegen (bekannt durch die Total War-Serie) hat ein System entwickelt – eine Vermischung von rundebasierten Elementen mit denen der Echtzeit-Strategie – das unglaublich gut funktioniert und erstaunlich viele Merkmale der „ausgewachsenen“ RTS-Titel vorweisen kann (Basenbau, Ressourcen, Baureihenfolge, Technologiebaum usw.).

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Sep 022012
 

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Um es kurz zu machen: Hero Academy macht mehr als nur ein klein wenig süchtig und mir verdammt viel Spaß. Ich bin sogar während ich diesen Text hier schreibe am spielen, bzw. warte darauf, den nächsten Zug machen zu können (dazu später mehr). Aufmerksam auf den Titel wurde ich eigentlich nur, weil mir der Entwickler überaus sympathisch ist. Nachdem Ensemble Studios dicht gemacht wurde (ihr wisst schon, die Macher von Age of Empires), schloß sich ein Teil der Angestellten zu Robot Entertainment zusammen. Nach dem grandiosen Orcs Must Die! kehrt das Team in das vertraute Genre Strategie zurück, allerdings rundenbasiert statt in Echtzeit.

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Jul 112010
 

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Eine Umsetzung des Uralt-Brettspiels Risiko für eine aktuelle Konsole? Wie langweilig…“ mag sich der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Doch weit gefehlt! Die Entwickler Stainless Games (u.a. Magic the Gathering: Duels of the Plainswalkers) aus England haben hier eine überaus durchgestylte Spaßbombe abgeliefert. Es soll ja tatsächlich Leute geben, denen sogar die Regeln von Risiko zu kompliziert sind, doch auch solche Menschen werden nach dem Tutorial von R:F den Durchblick haben.

Was zuerst ins Auge sticht sind natürlich die bunte Comic-Optik und die fünf unterschiedlichen Fraktionen – Menschen, Katzen, Roboter, Zombies und Yetis. Entgegen dem Beschreibungstext weisen diese allerdings keine unterschiedlichen Fähigkeiten auf. Sie dienen lediglich dazu, die Kämpfe optisch und humoristisch aufzupeppen. Die kurze Einzelspieler-Kampagne (fünf Karten) stellt uns diese Fraktionen eine nach der anderen mit einem witzig gemachten Video vor, in den darauf folgenden Mehrspieler-Schlachten muss auf so etwas wie eine Story komplett verzichtet werden. Hier dienen Yetis, Zombies und Co. nur noch zur farblichen Differenzierung. Doch das soll den visuellen Eindruck überhaupt nicht schmälern. In der detaillierten Kampfansicht stehen sich die Fraktionen mit liebevoll gezeichneten Einheiten gegenüber und sogar die Würfel wurden thematisch angepasst (bei den Katzen z.B. mit Fell).

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Jul 022010
 

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Heutige Strategiespiele sind oft heillos überladen – mit üppig Funktionen, Typen von Gebäuden und Einheiten. Im Indie-Bereich übergibt man sich den Umständen bedingt oft dem Minimalismus, der in vielen Fällen gut funktioniert und Inhalte gerade wegen eines beim Spieler vorausgesetzten Abstraktionsvermögens wunderbar transportiert. Für die Darstellung eines Krieges bedarf es eigentlich ziemlich wenig. Schon wenige visuelle Indikatoren geben uns eine Vorstellung von konfliktgeladenen Auseinandersetzungen zwischen kriegswilligen Hegemonialmächten.

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Mai 162010
 

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So etwas sieht man nicht oft: Das Indie-Studio W!Games hat nicht nur das erste Spiel veröffentlicht, sondern auch gleich eine komplette fiktionale Welt erdacht, in der nach und nach immer mehr Titel quer durch die Genres stattfinden sollen. Mistbound wurde stark von der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts inspiriert, vor allem die Auswirkungen auf die Umwelt finden starke Thematisierung. Obwohl mit den Maschinen großer materieller Reichtum Einzug in Mistbound gehalten hat, steht die Welt nun am Abgrund. Vier verfeindete Fraktionen streiten um die letzten verbleibenden Ressourcen und auch die idyllischsten Landstriche laufen Gefahr, für immer zu verschwinden.

Der Name des ersten Games – Greed Corp – passt zu diesem Thema, wie die Faust aufs Auge. Das Spielprinzip lässt sich stark mit einem Brettspiel vergleichen, es ist sehr taktisch und rundenbasiert. Trotz der relativ überschaubaren Möglichkeiten, lassen sich recht viele Strategien anwenden. Der besondere Twist sei hier in der Einleitung noch kurz erwähnt: Geld verdienen ist nur möglich, in dem das Spielfeld zerstört wird!

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