Konventionelles Angeln ist so gar nicht euer Ding? Dann könnt ihr trotzdem einen wunderbar spaßigen Nachmittag mit Radical Fishing vergeuden. Ein wirkliches Ende gibt es nicht, stattdessen müsst ihr versuchen, so viel Geld in einem Durchgang wie möglich zu verdienen. Zunächst gilt es, den Angelhacken auf dem Weg nach unten an allen Fischen vorbeizuschleusen und dann auf dem Rückweg so viele wie möglich aufzuspießen. An der Oberfläche angelangt ist der Spaß jedoch noch nicht vorbei. Denn hier kommt nun das Wort “radikal” ins Spiel: die Fische werden wild in die Luft geschleudert und müssen abgeschossen werden. Erst dann klingeln die Kassen!
Blöcke, quadratische Gebilde in allen erdenklichen Variationen, nehmen in der Geschichte der Videospiele eine tragendere Rolle ein, als man vermuten würde. Bei Blocks That Matter dreht sich alles um sie und die Entwickler werden auch nicht müde, uns an vorangegangene Meilensteine zu erinnern. Doch dazu später mehr. Für sich gesehen bietet das Gameplay von BTM einen frischen, fast schon genialen Ansatz, der höchst unterschiedliche Elemente aus diversen Genres zu einem stimmigen Ganzen vereint.
Als Hauptmechanik muss der gute alte 2D-Platformer herhalten. Wir steuern den kleinen Roboter Tetrabot, der verblüffende Ähnlichkeit mit einer Waschmaschine aufweist. Neben laufen und springen, kann er herumliegende Blöcke einsammeln und horten: entweder wie Mario mit Köpfchen oder mit einem aus der “Waschtrommel” ausfahrbaren Bohrer. Allerdings funktioniert der Bohrer nur, wenn unser Freund festen Boden unter den Füßen hat.
Man nehme die Planeten samt Anziehungskraft aus Super Mario Galaxy, mische ein wenig Pikmin darunter und würze das Ganze mit einer Prise eigener Ideen, fertig ist Frozzd. Wir müssen kleine Kreaturen, die Mubblies, aus dem Weltraum bergen, in dem sie eingefroren hilflos auf Rettung warten. Jeder befreite Mubbly schwirrt um den Protagonisten herum und kann per Spacebar zum Angreifen der Bösewichte oder zum Auftauen seiner Artgenossen hin- und herbeordert werden.
Lust auf Sonic the Hedgehog ähnliches Gameplay, ohne den Igel und Gegner? Dann seid ihr bei Angular Momentum genau richtig. Zumindest durch die ersten 18 Levels rollt man unbeschwert und hochmotiviert hindurch, dann ab “Level Set 4″ mit der Einführung der schwebenden Platformen, wird die Geschwindigkeit erheblich gedrosselt.
Browserspiele müssen nicht immer nur aus langweiligen Tabellen, statischen Grafiken und ewigen Wartezeiten bestehen (*hust* Ogame), das beweist Velociraptor Safari recht eindrucksvoll. Auch wenn die Grafik alles andere als High End ist, hässlich sieht sie nicht aus und man ist erstaunt über die Qualität, die sich da im Browserfenster tummelt. Natürlich kann jederzeit mit der rechten Maustaste zu einem Vollbild gewechselt werden.
Peggle ist ein Phänomen, denn trotz minimaler Interaktion ist man maximal involviert. Man kann es am besten als eine Mischung aus Breakout und Flipper beschreiben, aber das trifft es auch nicht 100%ig. Das Einzige, was der Spieler macht, ist den Ball von oben ins Spielfeld befördern, alles weitere übernimmt die Physik. Man könnte sich jetzt eigentlich zurücklehnen, nen Kaffee trinken gehn oder andere Klamotten anziehen. Doch es ist viel spannender, mit dem Ball mitzufiebern. Jeder unglückliche Abpraller bereitet körperliche Schmerzen, ein gelungener, wenn auch unglaublich glücklicher Treffer (was meist der Fall ist), wird mit einem Jubelschrei belohnt.
























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