theimpossiblegame1 tn The Impossible Game / The Impossible Game Level Packtheimpossiblegame2 tn The Impossible Game / The Impossible Game Level Packtheimpossiblegame3 tn The Impossible Game / The Impossible Game Level Packtheimpossiblegame4 tn The Impossible Game / The Impossible Game Level Pack

Spielen wir Videospiele nicht um Spaß zu haben? Um uns in neue Welten entführen zu lassen? Spielen wir nicht um uns von atemberaubenden Kulissen faszinieren zu lassen? Wollen wir nicht Teil von etwas Großem oder gar der Held sein? Wenn ja, warum sitze ich dann hier und spiele ein Spiel, welches mir neben schwarzen Dreiecken als einzige Abwechslung schwarze Quadrate bietet, mich dieselbe Stelle zum 167-mal wiederholen lässt, um mich nach dem Triumph dann gleich wieder verlieren zu lassen? Woher nehme ich überhaupt die Motivation ein Spiel zu spielen, welches von sich selbst behauptet, unmöglich zu sein?

Hier sind meine Aufzeichnungen von einer Sitzung mit The Impossible Game:

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rotatingoctopuscharacter1 tn The 2D Adventures of Rotating Octopus Characterrotatingoctopuscharacter2 tn The 2D Adventures of Rotating Octopus Characterrotatingoctopuscharacter3 tn The 2D Adventures of Rotating Octopus Characterrotatingoctopuscharacter4 tn The 2D Adventures of Rotating Octopus Character

Hoffentlich wird das nicht zum Trend, dass der Titel eines Spiels auch gleichzeitig eine Inhaltsangabe darstellt, sonst haben wir bald Zustände wie “That 3D Game, Which Nearly Didn’t Come Out, With a Well-Known, Snappy One-Liner Spouting Character”. Im Falle von The 2D Adventures of Rotating Octopus Character muss ich mich aber der Brillanz geschlagen geben, denn treffender könnte man das Gameplay so kurz und knackig einfach nicht beschreiben. Und bevor wir zum eigentlichen Test kommen, vorab eine Frage: wie viele Spiele kennt ihr, die lediglich zwei Tasten zur Steuerung benötigen, aber trotzdem fordernd sind und sowohl einen sympathischen Protagonisten, als auch ein komplett frisches Spielkonzept zu bieten haben?

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Jun 142011

vectortd1 tn Vector TDvectortd2 tn Vector TDvectortd3 tn Vector TDvectortd4 tn Vector TD

Basierend auf dem (anscheinend) populären Flash-Game, existiert auch eine günstige Umsetzung für die Minis. Vector TD nimmt das weit verbreitete Tower Defense-Genre und reduziert es auf das blanke Minimum, sowohl optisch als auch spielerisch. Die Ästhetik ist vergleichbar mit einem Geometry Wars, grafisch wird nur mit einfachen Formen und klaren Farben gearbeitet. Vier unterschiedliche Türme in zwei bis drei Varianten stehen zur Verfügung und lassen sich jeweils bis Level zehn verbessern. Um besonders effektiv die Gegnerhorden zu eliminieren, empfiehlt es sich, mit den farblich entsprechenden Waffen gegen sie vorzugehen.

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babelthekingofblocks1 tn Babel The King of the Blocksbabelthekingofblocks2 tn Babel The King of the Blocks

Babel The King of the Blocks ist wie geschaffen für eine ganz spezielle Gruppe Menschen. Nämlich genau diejenigen, die gerne geometrische Figuren und Physik mögen. Wer nur eins von beidem mag, hat leider Pech gehabt. In den drei unterschiedlichen Spielmodi warten insgesamt 54 Level auf den puzzlehungrigen Physikjunkie. Der Umfang geht für ein Mini absolut in Ordnung, denke ich.

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monstersprobablystolemyprincess1 tn Monsters (Probably) Stole My Princessmonstersprobablystolemyprincess2 tn Monsters (Probably) Stole My Princessmonstersprobablystolemyprincess3 tn Monsters (Probably) Stole My Princessmonstersprobablystolemyprincess4 tn Monsters (Probably) Stole My Princess

Dieses Spiel hat nicht nur einen der (wahrscheinlich) witzigsten Namen seit langem, es ist in vielerlei Hinsicht auch wegweisend für die Xbox Live Indie Games. Bereits im Februar diesen Jahres wurde Monsters (Probably) Stole My Princess im PlayStation Network veröffentlicht, seit letzter Woche dürfen auch Besitzer der Microsoft-Konsole in den Genuß dieser tollen Indie-Produktion kommen.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass an der Entwicklung ein professionelles und sehr talentiertes Team am Werk war, was bei einem Großteil in diesem Segment nicht der Fall ist. Dennoch sollten sich Hobbyprogrammierer hieran ein Beispiel nehmen. Monsters (Probably) Stole My Princess basiert auf einer einzigen Idee, die noch nicht einmal neu ist, allerdings wurde sie nahezu perfekt in Szene- und um-gesetzt.

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Jul 232010

limbo1 tn Limbolimbo2 tn Limbolimbo3 tn Limbolimbo4 tn Limbo

Langsam baut sich vor unseren Augen ein leicht flackerndes schwarz-weiß Bild auf. Leises Rauschen ist zu vernehmen, vermutlich die Blätter der umstehende Bäume im Wind. Von einem Akteur fehlt zunächst jede Spur. Erst nach einem Druck auf eine der bunten Tasten am Controller erscheinen langsam zwei weiße Punkte. Nach und nach werden die Umrisse eines Menschen sichtbar. Es scheint sich um einen Jungen zu handeln, der sich behäbig erhebt. Die Punkte sind seine Augen und das Einzige, was seiner schwarzen Silhouette Leben einhaucht. Im Verlauf des Spiels erfahren wir nicht, wer er ist, wie er auf den Waldboden gelangte oder wieso er sich diesen Strapazen aussetzt, die noch auf ihn zukommen sollen.

In Limbo gibt es nämlich neben dem Menü keinerlei Text auf dem Bildschirm. Keine einzige Statusanzeige trübt den Blick auf die atmosphärisch tolle Grafik. Auch ein Tutorial oder andere Hilfestellungen sucht man vergebens. Unter dem Punkt “Hilfe & Optionen” ist lediglich ein Controller zu sehen, der die zwei belegten Tasten zu erkennen gibt. Bereits in diesen ersten Sekunden spürt der Spieler, dass er es hier mit einem ungewöhnlichen Titel zu tun hat. Spielerisch muss man Limbo ganz klar den Puzzle-Platformer zuordnen: Es wird gelaufen, gesprungen, gedrückt und gezogen, in gewissen Abständen warten intelligente Rätsel auf ihr Lösung. Wer Titel wie Prince of Persia (das Original), Abe’s Oddyssey, Another World oder Heart of Darkness mag, dürfte auch von Limbo nicht enttäuscht werden.

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