Basierend auf dem (anscheinend) populären Flash-Game, existiert auch eine günstige Umsetzung für die Minis. Vector TD nimmt das weit verbreitete Tower Defense-Genre und reduziert es auf das blanke Minimum, sowohl optisch als auch spielerisch. Die Ästhetik ist vergleichbar mit einem Geometry Wars, grafisch wird nur mit einfachen Formen und klaren Farben gearbeitet. Vier unterschiedliche Türme in zwei bis drei Varianten stehen zur Verfügung und lassen sich jeweils bis Level zehn verbessern. Um besonders effektiv die Gegnerhorden zu eliminieren, empfiehlt es sich, mit den farblich entsprechenden Waffen gegen sie vorzugehen.
Fukushima, Atomausstieg, Klimaerwärmung: Diese Begriffe beherrschten in der letzten Zeit die Medien. Ob in der Zeitung im Fernsehen oder gar im Kino, überall setzte man sich intensiv mit den Themen auseinander und auch das Denken in der Bevölkerung und der Politik wurde nachhaltig beeinflusst. Warum also nicht auch mal ein Videospiel zum Thema machen, dachten sich wohl die Jungs von Monkeys In Space Suits und liefern uns mit Megalopolis eine Aufbausimulation, in der der Umgang mit der Umwelt eine wichtige Rolle spielt.
Anhand der Screenshots und der Trailer wird man verleitet, Red Johnson’s Chronicles falsch einzuschätzen. Es ist kein Adventure im üblichen Sinne (Point & Click), sondern verknüpft viele verschiedene Elemente zu einem großen Ganzen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den kniffligen Puzzles, die man nicht mal eben so im Vorbeigehen erledigen kann. Über dem Flickenteppich der Mechaniken thront zu jederzeit die Ermittlung in einem Mordfall. Denn der gute Red Johnson ist ein Privatschnüffler, auch Detektiv genannt, der von der Polizei in der fiktiven Stadt Metropolis um Hilfe gebeten wird.
Ich spiele sehr gerne Breakout-Klone, glücklicherweise gibt es gute Genre-Vertreter wie Sand am Meer. Je kreativer die Entwickler mit dem Thema umgehen, desto begeisterter bin ich in der Regel auch. Magic Orbz (das früher mal Magic Ball hieß) erfüllt auf den ersten Blick eigentlich alle wichtigen Kriterien. Es sieht gut aus, das Spielfeld ist komplett in 3D gehalten und sogar die Havok-Engine kommt für Physik-Effekte zum Einsatz, der Ball wird physikalisch korrekt vom Schläger reflektiert (SEHR wichtig) und eine große Anzahl Extras (sowohl positive als auch negative) stehen zur Verfügung. Warum will dann der Funke nicht so recht über springen?
Babel The King of the Blocks ist wie geschaffen für eine ganz spezielle Gruppe Menschen. Nämlich genau diejenigen, die gerne geometrische Figuren und Physik mögen. Wer nur eins von beidem mag, hat leider Pech gehabt. In den drei unterschiedlichen Spielmodi warten insgesamt 54 Level auf den puzzlehungrigen Physikjunkie. Der Umfang geht für ein Mini absolut in Ordnung, denke ich.
Aufmerksam auf Inertia! wurde ich eigentlich erst, als es bei der diesjährigen Indie Game Challenge so richtig absahnte: Gewinner in vier Kategorien und Preisgelder im Gesamtwert von 130.000 Dollar. Wow! Davor ist es mir absolut nicht aufgefallen, denn weder die Screenshots, noch die Beschreibung versprechen besonders viel. Inertia! ist auch recht schnell “durchgespielt”, bietet sehr wenig Content, sieht wirklich nicht besonders gut aus und hat auch sonst die eine oder andere Macke. Wie kann SO ein also Spiel derart abräumen? Könnte es vielleicht sein, dass Inertia! die eine Sache, auf die es wirklich ankommt (das Gameplay), richtig macht? Um das zu erfahren, müsst ihr schon weiter lesen.

























Stalke uns!