Vor kurzem erst erschien eine Sammlung realer Flipper als Retail-Version mit dem Namen Williams Pinball Classics, welche in meinem Test hervorragend abschnitt. Vom selben Entwickler gibt es nun – neben den auf der Disc enthaltenen – häppchenweise neue Tische, über hundert (!) hat Farsight Studios für die nächsten Jahre versprochen. Erschienen ist The Pinball Arcade auf so ziemlich jeder aktuellen Konsolenplattform in der Milchstraße, wir durften uns die Version für XBLA anschauen und alle gemachten Angaben beziehen sich auch auf diese. Inhaltlich sollten alle Auskopplungen identisch sein.
Es gibt Spiele, an denen sitzt man ewig und es gibt Spiele für zwischendurch. Es gibt aber auch Spiele für zwischendurch, die aus einer kurzen Runde am Nachmittag schnell mal eine kleine Ewigkeit werden lassen, weil sie den Spieler mit Erfolgserlebnissen und Glücksgefühlen überschütten. Wer schon einmal Peggle oder Bejeweled gespielt hat, kennt das sicherlich. “Nur noch einen Level!”, “Da schaff ich doch einen höheren Highscore!” und “Wirklich nur noch einen Level.” sind die typischen Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, während der Neustart- oder Weiter-Button längst gedrückt ist. Auch The Splatters lebt von den Süchtigmachern “Kurzweil” und “Belohnung”.
“DU bist der Turm”, das kennen wir schon zu Genüge. “DU bist der Angreifer” dagegen, ist eine (noch) recht unverbrauchte Prämisse. Sicher, im Kern ändert sich am Spielprinzip nicht allzu viel. Noch immer lautet das Ziel, eine möglichst durchschlagkräftige Mischung aus spezialisierten Einheiten und Aufwertungen für diese, mit stark limitierten finanziellen Mitteln zu finden. Die Positionierung der Verteidigungsanlagen fällt natürlich weg, dafür gilt es die Vehikel in einer effektiven Reihenfolge zu platzieren und die erfolgversprechendste Route einzuschlagen. Willkommen in der Welt von Anomaly: Warzone Earth, willkommen in der Welt von “Tower Offense”.
Die große Zeit der Quizspiele scheint vorbei zu sein. Bis ins Jahr 2010 beglückte uns Sony mit unzähligen Buzz-Ablegern, You don’t know Jack feierte auf den Heimcomputern große Erfolge und auch Wer wird Millionär? wurde mehr als oft zum Videospiel verwurstet. Von Buzz hört man nun seit zwei Jahren nichts mehr und You don’t know Jack schaffte es mit einer Neuveröffentlichung nicht über die USA hinaus. Deep Silver will es nun noch mal wissen und haut eine Versoftung der immer noch beliebten Fernsehshow in die digitalen Vertriebskanäle von Sony und Microsoft.
Kleine Missgeschicke können einem ordentlich die Stimmung vermiesen. Ich wollte mir neulich einen Apfel vom Tisch nehmen und kam dabei an eine Flasche Sonnenblumenöl, die umfiel, sich öffnete und auf dem Boden verteilte. Nun war erst einmal sauber machen angesagt und der Biss in das frische Obst rückte in die Ferne. Das Öl wurde von Küchentüchern aufgesaugt, diese in den Abfall geworfen und dann noch einmal drübergewischt. Doch was für mich ein Ärgernis war, war für diese unschuldige Flüssigkeit vielleicht ein Ausbruch. Raus aus der engen Flasche, ein Fall aus 1 Meter Höhe, schnell über den ganzen Küchenboden verteilen und nur einmal Linoleum spüren, anstatt in der Pfanne zu landen. Ein Stückchen Freiheit und ein kleines Abenteuer. Ach ja, was passiert eigentlich mit dem Rest Kaffee den man wegschüttet oder der Chemikalie, wenn sie in den Ausguss des Labors tropft? Dank Puddle weiß ich es jetzt!
“Gut Ding will Weile haben” lautet eine alte Redewendung. Manchmal möchte man dem Volksmund zurufen, er soll doch einfach mal die Schnauze halten. Denn ihr kennt das sicher alle, dass ihr euch lange auf ein Spiel freut, welches dann aber in jedem Punkt jämmerlich enttäuscht. Eigentlich habe ich das mittlerweile ganz gut raus, meist schon anhand der Screenshots, aber spätestens nach dem ersten Gameplay-Trailer die Luschen auszumachen. Im Falle von Amy ist mir das im Vorfeld leider nicht gelungen, weshalb die Enttäuschung umso schwerer wiegt. Aber fangen wir von vorne an.



























Stalke uns!