Aug 222010
 

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„Ein munterer Arena-Shooter mit bunter Comicgrafik und sechs unterschiedlichen Klassen.“ Wenn euch nach dieser Beschreibung und einem Blick auf die Screenshots ein leichtes Déjà-Vu ereilt, dann wundert ihr euch sicher über die, auf den ersten Blick, dreiste Imitation von Team Fortress 2. Doch im Vergleich zum Valve-Produkt verfügt Monday Night Combat über genug eigene Idee, um eben nur auf den ersten Blick als Abklatsch zu wirken.

Wer zudem genug von bierernsten Shootern hat, welche eindeutig die große Mehrheit auf der Xbox 360 ausmachen, der muss sowieso weiterlesen. Zwar ist MNC keine Ausgeburt an Lachanfällen, dennoch wurde das Spiel eindeutig humoristisch aufgezogen. Ein Fakt, der nicht nur durch die Optik untermauert wird.

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Aug 092010
 

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Konami will’s wissen. Dieses Jahr erscheinen gleich zwei Castlevania-Titel die das Potential haben, langjährige Fans vor den Kopf zu stoßen. Harmony of Despair geht dabei das optisch geringere Risiko ein, bietet dafür im Gameplay ungewohnte Kost. Die 2D-Grafik ist so hübsch und detailliert, wie man es von der Serie gewöhnt ist und auch die meisten grundlegenden Bestandteile sind wieder mit an Bord. Dafür wurde ein Hauptelement, nämlich die Erkundung eines riesigen Areals, welches seit Symphony of the Night als Markenzeichen Einzug in die Reihe gehalten hat, komplett gestrichen.

Stattdessen passt jeder der sechs Level komplett auf den Bildschirm und alle Aktivitäten sind jederzeit ersichtlich. Das Areal, in dem sich der Spieler aufhält, lässt sich in vier Stufen zoomen und in jeder läuft das Spiel ganz normal weiter. Das vordergründige Ziel jeder Stufe ist es, sich einen Weg zum Boss zu bahnen und ihm den Garaus zu machen. Entweder begibt man sich auf dieses Unterfangen ganz alleine oder mit bis zu fünf Mitspieler. Dabei ist es nicht möglich, mit mehreren Personen an einer Konsole zu spielen; wer Multiplayer möchte, muss online gehen.

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Jul 262010
 

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Die Automatenumsetzung von Hydro Thunder war einer der Launch-Titel für Segas Dreamcast 1999, später folgten Umsetzungen für N64 und die PlayStation. Über ein Sequel wurde Seitens Midway zwar nachgedacht, jedoch wurde nie eins produziert. 2009 kam der Titel H2Overdrive in die Spielhalle, welcher als geistiger Nachfolger gehandelt wird, da ein Teil des Original-Teams an der Entwicklung beteiligt war. Rein lizenzrechtlich gesehen ist Hurricane der offizielle Nachfolger, auch wenn ein komplett neuer Entwickler für die Fertigstellung verantwortlich zeichnet.

Doch vergessen wir diesen ganzen Wirrwarr für einen kurzen Moment: Hydro Thunder Hurricane könnte auch problemlos in einer Arcade zu finden sein. Die meisten Elemente des Vorgängers sind auch hier zu finden, u.a. die abwechslungsreichen und thematisch unterschiedlichen Strecken, die teilweise haarsträubenden Ereignisse und der typisch-übermotivierte Kommentator. Die Steuerung ist gewohnt arcade-lastig und präzise, glücklicherweise verdient der Schwierigkeitsgrad „Einfach“ dieses Mal auch seinen Namen.

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Jul 232010
 

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Langsam baut sich vor unseren Augen ein leicht flackerndes schwarz-weiß Bild auf. Leises Rauschen ist zu vernehmen, vermutlich die Blätter der umstehende Bäume im Wind. Von einem Akteur fehlt zunächst jede Spur. Erst nach einem Druck auf eine der bunten Tasten am Controller erscheinen langsam zwei weiße Punkte. Nach und nach werden die Umrisse eines Menschen sichtbar. Es scheint sich um einen Jungen zu handeln, der sich behäbig erhebt. Die Punkte sind seine Augen und das Einzige, was seiner schwarzen Silhouette Leben einhaucht. Im Verlauf des Spiels erfahren wir nicht, wer er ist, wie er auf den Waldboden gelangte oder wieso er sich diesen Strapazen aussetzt, die noch auf ihn zukommen sollen.

In Limbo gibt es nämlich neben dem Menü keinerlei Text auf dem Bildschirm. Keine einzige Statusanzeige trübt den Blick auf die atmosphärisch tolle Grafik. Auch ein Tutorial oder andere Hilfestellungen sucht man vergebens. Unter dem Punkt „Hilfe & Optionen“ ist lediglich ein Controller zu sehen, der die zwei belegten Tasten zu erkennen gibt. Bereits in diesen ersten Sekunden spürt der Spieler, dass er es hier mit einem ungewöhnlichen Titel zu tun hat. Spielerisch muss man Limbo ganz klar den Puzzle-Platformer zuordnen: Es wird gelaufen, gesprungen, gedrückt und gezogen, in gewissen Abständen warten intelligente Rätsel auf ihr Lösung. Wer Titel wie Prince of Persia (das Original), Abe’s Oddyssey, Another World oder Heart of Darkness mag, dürfte auch von Limbo nicht enttäuscht werden.

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